Glücklich sein

Glücklich sein, heißt das Leben genießen, die schönen Dinge zu feiern und mit den negativen umgehen zu können. Glücklich sein, heißt auch eher das Gute als das Schlechte zu sehen und dankbar zu sein, für die Dinge man hat. Manchen fällt glücklich sein sehr leicht. Man hat den Eindruck, ihnen kann nichts etwas anhaben und anderen fällt glücklich sein eher schwer. Natürlich gibt es auch etwas dazwischen, aber Fakt ist, jeder von möchte gerne glücklich sein und jeder von uns kann glücklich sein.

Mit ein paar Tipps und Tricks gelingt es uns das sofort. Wichtig bei all diesen Tipps ist es, dass du dich selbst wahrnimmst und darauf achtest, was das alltägliche Leben und die Dinge, die du tust mit dir und deinen Gefühlen machen. Du musst dich selbst verstehen und kennen, um glücklich sein zu können. These: Je mehr Menschen glücklich durch die Welt gehen, desto schöner wird unsere Welt und das Miteinander und desto mehr Energie können wir gemeinsam darauf verwenden, uns den großen Themen mit we effect zu widmen ;-). Los geht’s!

10 Tipps und Tricks, die uns glücklicher machen

  1. Treffe dich mit den Menschen, bei denen du dich richtig wohl fühlst
  2. Gehe an die frische Luft
  3. Achte auf die Dinge, die dich jetzt gerade glücklich oder dankbar machen
  4. Mach dir nicht so viele Sorgen
  5. Mach anderen eine Freude
  6. Beweg dich
  7. Setze dir Ziele und arbeite daran
  8. Kuscheln macht glücklich
  9. Entspann dich mal
  10. Plane Dinge, die du schon immer mal machen wolltest

1. Treff dich mit Menschen, bei denen du dich richtig wohl fühlst

Eigentlich total logisch oder? Wenn wir unsere Zeit mit Menschen verbringen, die wir gern haben und bei denen wir und wohl fühlen oder besonders viel Spaß haben, dann geht es uns sofort besser. Die Krux ist nur, oft ist es uns gar nicht bewusst, welche Menschen das sind.

Ist es euch auch schon passiert, dass ihr bei einer Bekanntschaft oder sogar Freundschaft fest gestellt habt, dass ihr eigentlich gar nicht so richtig Lust habt, die Person zu treffen. Das euch die Zeit zu schade ist und ihr einen möglichen Termin für ein Treffen immer wieder vor euch herschiebt? Das ist das ganz klar ein Zeichen dafür, dass ihr vielleicht darauf verzichten solltet, eure wertvolle Zeit mit diesem Menschen zu teilen. So hart, wie es auch klingt…

Anders herum gibt es garantiert Menschen, wo ihr es kaum erwarten könnt, diese wieder zu sehen. Jedes Mal, wenn ihr euch trefft, habt ihr danach gleich bessere Laune. Ihr lacht viel zusammen, teilt Interessen, die euch verbinden oder könnt einfach richtig gut abschalten. Dann nehmt euch die Zeit, diese Menschen zu treffen. Plant eure Treffen, damit euch die Freundschaft im stressigen Alltag nicht verloren geht. Ihr werdet sehen, das tut richtig gut. Wichtig ist, dass ihr erst einmal heraus findet, welche Menschen in eurem Umfeld euch gut tun. Fallen dir gleich welche ein? Dann verabredet dich :-)!

2. Gehe an die frische Luft

glücklich sein im gartenMehrere wissenschaftliche Studien belegen: Wer sich regelmäßig in der Natur aufhält, ist glücklicher und gesünder. Dabei sollen wohl schon zwei Stunden in der Woche reichen. Wir müssen zugeben, unsere Generation zeichnet sich nicht gerade dadurch aus, dass wir uns permanent draußen in der Natur tummeln. Wir gucken gerne Serien und arbeiten recht viel. Dabei würde es uns sehr helfen, wenn wir regelmäßig einen kleinen Spaziergang, oder noch besser, Sport im Freien machen.

Studien belegen, dass das Tageslicht, im Sommer das Vitamin D, die Nähe zur Natur und die Bewegung sich sehr positiv auf unserer Glücksempfinden und unsere Gesundheit auswirken.

Durch die Bewegung wird das Glückshormon Serotonin freigesetzt und wir bauen sofort Stress ab. Außerdem werden durch die Bewegung Verspannungen im Körper gelöst, sodass wir uns auch körperlich besser fühlen. Vitamin D sorgt zwischen vom Frühling bis zum Herbst für ein besseres Immunsystem und starke Knochen.

Auch die Natur selbst macht uns glücklich. Bäume, Wiesen und Wälder lassen unser Stresslevel sinken. Man vermutet übrigens, dass der Ursprung dieses Gefühls sehr sehr weit zurück liegt, in Zeiten, in denen das Grün der Pflanzen für uns Wasser und Nahrung bedeutet, also Überleben. Also los, raus mit dir ;-)!

3. Achte auf die Dinge, die dich jetzt gerade glücklich oder dankbar machen

Nimm dir einfach mal einen Moment Zeit für diese Gedanken: Wofür bist du jetzt gerade dankbar? Was hast du in deinem Leben, was dich glücklich macht? Freunde, Familie, ein Haustier, einen tollen Job, Gesundheit, eine gemütliche Wohnung oder einen Garten? Die fällt bestimmt etwas ein.

Es macht glücklich, sich darauf zu konzentrieren, was man jetzt gerade hat bzw. was einem in diesem Moment glücklich macht. Dabei ist es auch wichtig festzustellen, was das ist. Das funktioniert natürlich auch so herum, dass wenn du gerade einen glücklichen Moment erlebst, du ihn ganz bewusst wahrnimmst und auskostest. Meistens hat man ja sogar ein richtiges Kribbeln im Bauch, wenn man glücklich ist oder sich auf etwas freut.

Was könnten solch glückliche Momente sein?

  • dein Kind rennt auf dich zu und drückt dich, wenn du es aus der Kita abholst
  • du beißt in ein unfassbar leckeres Marmeladen-Croissant
  • dein Mann gibt dir einen dicken Kuss, wenn er dich begrüßt
  • ein Freund umarmt dich zur Begrüßung und sagt, er hätte dich sehr vermisst
  • die Sonne scheint und das hast ein paar Minuten um das einfach zu genießen
  • du bekommst eine Einladung zu einer Geburtstagsparty
  • du hast Sport gemacht und fühlst dich topfit

Es gibt so viele dieser Momente, die wir im Alltag nur oft nicht achten. Nimm dieses Glück ganz bewusst wahr und sei dankbar dafür. Es kann auch glücklich machen, sich diese Momente zu notieren um sie sich später noch einmal durchzulesen. Auch vor dem Schlafengehen, sorgen die Erinnerungen an die schönen Dinge des Tages, oder die Dinge, für die du im Allgemeinen dankbar bist, für ein wohliges Gefühl. Probier es mal aus!

4. Mach dir nicht so viele Sorgen

Das ist oft leichter gesagt, als getan, aber auch hier gibt es Tricks, die uns helfen mit unseren Sorgen umzugehen. Zu allererst ist wichtig, zu akzeptieren, dass man sich Sorgen macht. Das ist ein natürlicher Mechanismus, der uns vor Gefahren schützen soll. Nur müssen wir darauf achten, dass unsere Sorgen im Rahmen bleiben und wir richtig damit umgehen.

Wenn wir uns um etwas Sorgen machen, zum Beispiel darüber, dass der Klimawandel unsere Erde zerstört oder das unseren Lieben etwas zustößt, dann sollten wir uns erst mal ins Hier und Jetzt zurück holen und feststellen: Es ist bisher nicht passiert! Hier und Jetzt ist noch alles gut und ich kann Vorkehrungen treffen, die mich im Umgang mit meinen Sorgen beruhigen.

Achte auf das, was jetzt gerade um dich herum passiert, was hörst du (Vögel), siehst du (einen schönen großen Baum), riechst du (Wald) …allein der Fokus auf das, was jetzt gerade um dich herum passiert, lässt dein Stresslevel sinken.

Schätze als nächste das Risiko ein, wenn es dir möglich ist. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Welt morgen untergeht, weil das Klima kippt? Sehr unwahrscheinlich! Bleibe im Hier und Jetzt.  Was kannst du jetzt dafür tun, dass dieser Fall nicht eintritt? Hast du aktiv einen Einfluss, auf das, was geschehen könnte? Dann handle. Das beruhigt.

Und auch hier hilft Bewegung. Wenn deine Gedanken dich unruhig machen und du feststellst, dass du es gerade nicht so gut in den Griff bekommst, dann geh raus und bewege dich ein bisschen. Mach einen kleinen Spaziergang. Es wird dir sofort besser gehen. Es hilft übrigens auch sehr einfach mal die Perspektive eines anderen Menschen auf deine Sorgen zu hören. Wenn jemand die Lage nicht ganz so kritisch sieht wie du, kann dir das helfen, besser damit umzugehen. Allein der Austausch mit anderen Menschen hat oft einen sehr positiven Effekt auf dein Wohlbefinden.

5. Mach anderen eine Freude

Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Nachweise dafür, dass Menschen glücklicher sind, wenn sie anderen Menschen eine Freude machen. Und es ist so einfach. Überleg dir doch mal, wem du heute eine kleine Freude machen kannst? Vielleicht bringst du jemandem einfach etwas leckeres zu Essen mit, oder kochst etwas Schönes für jemanden. Oder du sagst deinem Partner, wie sehr du ihn liebst. Besuche deine Oma oder jemand anderem, von dem du weißt, dass es ihm große Freude bereiten würde.

Es gibt viele kleine Dinge, die man auf die Schnelle machen kann und mit denen man anderen eine große Freude macht. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und überlege dir, was du heute noch machen kannst und dann mach es einfach. Du wirst sehen, es macht richtig Spaß, andere glücklich zu machen.

6. Beweg dich

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Bewegung glücklich macht. Es muss ja nicht gleich Leistungssport sein, aber ein bisschen Bewegung in seinen Alltag zu integrieren, macht nicht nur glücklich sondern auch gesund. Ein- oder zweimal Sport in der Woche können schon wahre Wunder bewirken, was unser Wohlbefinden angeht.

Wo genau das Glücksgefühl durch Sport herkommt ist noch nicht bewiesen. Aber klar ist, dass Sport einen sehr positiven Effekt auf das Wohlbefinden hat und das wahrscheinlich aus mehreren Gründen. Das es sich auch gesundheitlich positiv auf den Körper auswirkt, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen. Bewegung gibt einem ein gutes Gefühl und hält fit. Es stellt sich also nur noch die Frage, falls du nicht schon eine richtige Sportskanone bist: Warum machst du noch keinen Sport ;-)?

7. Setze dir Ziele und arbeite daran, sie zu erreichen

Ziele setzen macht glücklich. Wir Menschen brauchen Träume und Ziele um uns wohl zu fühlen. Und zwar nicht, weil wir glücklich sind, wenn wir sie endlich erreicht haben, sondern weil es uns glücklich macht, ein Ziel vor Augen zu haben und daraufhin zu arbeiten. Es hilft uns als Orientierung im Leben und dabei nicht im Sog des Alltags im Sinnlosen zu versacken.

Wichtig ist, dass du dir ein Ziel setzt, was dich glücklich macht. Etwas, wovon du mehr in deinem Leben haben oder erleben willst oder etwas worauf du stolz sein kannst. Setze deine Ziele nicht aus Angst, vor einer Krankheit, oder aus Angst vor einem Verlust. Dein Ziel sollte positiv sein und dich schon beim Setzen glücklich machen.

Beispiel für ein gutes Ziel
Am Ende des Jahres möchte ich nachhaltiger Leben als jetzt und damit aktiv zum Klimaschutz beitragen.   Dafür machst du am besten ein paar Etappenziele, wie zum Beispiel, ich setze mich damit auseinander, welche Produkte ich aus meinem Alltag streichen möchte, ich ernähre mich saisonal und regionaler, reduziere meine Fleischkonsum, ich prüfe, wie ich mehr Energie einsparen kann und fahre öfter Rad oder laufe. 

So hast du ein konkretes Ziel und kannst am Ende des Jahres genau nachvollziehen, ob es dir gelungen ist, das Ziel umzusetzen. Mach dir dabei immer bewusst, dass jeder Fortschritt auf dem Weg zum Ziel ein Schritt in die richtige Richtung ist, egal, wie groß oder klein der Fortschritt ist. Hier findest du übrigens 10 einfache Tipps für einen nachhaltigen Alltag oder Tipps zum saisonalen einkaufen ;-).

8. Kuscheln macht glücklich

Wer kuschelt, ist messbar glücklicher. Der Körperkontakt zu den Menschen, den wie lieben, gibt uns ein gutes Gefühl. Dafür sorgt das Kuschelhormon Oxytocin und das Glückshormon Serotonin. Wenn wir kuscheln werden diese freigesetzt und wir empfinden weniger Angst, Stress und Aggression und mehr Glücksgefühle.

In unserem Alltag haben wir oft nur wenig Zeit zum kuscheln, aber das lässt sich ja ohne Weiteres ändern. Nimm dir die Zeit und kuschel, so viel du kannst. Ob nun mit deinem Partner, deiner Freundin, deinem Freund, Familie oder Haustier, kuscheln macht glücklich. Das der Körperkontakt für Menschen sogar überlebenswichtig sein kann, haben Forschungen übrigens belegt. Also kuschelt, was das Zeug hält :-)…

9. Entspann dich mal

entspannt ein buch lesen um glücklich zu seinEntspannung ist essentieller Bestandteil unseres Glücks. Für unseren Körper und unser Wohlbefinden ist es sehr wichtig, dass wir uns bei all dem Stress, der viele von uns aus verschiedenen Gründen im Alltag begleitet, auch immer wieder bewusst entspannen. Diese Phasen der Entspannung benötigen wir unsere Regeneration, damit wir im Anschluss wieder leistungsfähig sind. Wenn wir den Stress, den tatsächlich auch viel Gutes mit sich bringt, regelmäßig durch Entspannung ausgleichen, macht uns das glücklich.

Wie man am besten entspannt, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Vielleicht hast du schon deinen Weg zur Entspannung gefunden, gehst joggen, zur Massage, in die Sauna oder liest Bücher. Umso besser! Wenn du aber noch ein paar Hilfestellungen brauchst, um dich auch im Alltag entspannen zu können, hier ein paar Tricks:

  • Setzte oder lege dich irgendwo gemütlich hin und höre Entspannungsmusik.
  • Setze dich gerade hin und lege deine Hände auf den Bauch: Atme nun tief in den Bauch ein, sodass sich erst dein Bauch und dann deine Brust hebt. Atme dann langsam wieder aus und erst wieder ein, wenn du den Drang danach verspürst.
  • Mache einen Spaziergang.
  • Mach einen Power-Nap.
  • Mache eine Fantasiereise bzw. einen Kurzurlaub im Kopf: Schließe deinen Augen und denke dich an einen schönen Ort, an dem du schon einmal warst. Erinnere dich an den Geruch, wie genau es dort aussah, wie es sich anfühlte…

10.Plane Dinge, die du schon immer mal machen wolltest

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und überlege dir, was du schon immer mal machen wolltest, oder welche Filme du immer schon sehen wolltest, oder welche Menschen du gerne wieder sehen würdest. Am besten schreibst du alles auf, was dir einfällt. Und dann nimmst du dir immer wieder etwas aus der Liste vor. Vornehmen heißt hier konkret einplanen. Also einen Termin finden, an dem es endlich stattfindet.

Die Vorfreude auf solche Termine macht glücklich. Durch eine Liste, findet man immer schnell etwas Schönes, was man planen kann, wenn man gerade mal ein kleines Tief hat und schon freut man sich wieder. Wenn man die Dinge, auf die man sich freut einplant, dann stellt man auch gleich sicher, dass man es tatsächlich auch macht. Wie oft haben wir vor etwas zu unternehmen, was wir dann im Alltag wieder vergessen? Richtig…andauernd!

Probier es mal aus. Wenn man erst einmal so eine Liste hat und feststellt, dass man durch die Planung viel mehr seiner Zeit mit den schönen Dingen des Lebens verbringt, macht das einfach nur glücklich.

Fazit

Glücklich sein liegt in unserer Hand. Es gibt viele kleine Dinge, die uns glücklich machen. Wir müssen nur feststellen, welche das sind und dann dafür sorgen, dass wir sie tatsächlich auch machen. Es ist sehr wichtig, dass wir uns selbst verstehen und herausfinden, welche Menschen uns gut tun und welche Dinge uns Spaß machen. Wir müssen auf uns achten und dafür Sorgen, dass es uns und auch unseren Mitmenschen gut geht. Denn dann, können wir wirklich glücklich sein.

Vivi

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